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Drei weitreichende Beschlüsse

Der Kirchengemeinderat (KGR) hat in seiner Sitzung Ende Januar drei Beschlüsse die für die und Zukunft der Gemeinde von Bedeutung sind.

  1. Neue Pastorin an der Simon-Petrus-Kirche und für die Akademiearbeit der Region Alstertal
  2. Jugendarbeit mit einer vollen Stelle
  3. Diakoniehaus

1. Neue Pastorin: Am Jahresende wechselte Pastorin Ehlert-In von der Pfarrstelle an der Simon-Petrus-Kirche zum Predigerseminar in Ratzeburg. Der KGR freut sich sehr, dass er nun mit Pastorin  Martina Dittkrist eine Nachfolgerin für diese Pfarrstelle gefunden hat. Sie wird mit 50 % ihrer  Arbeitszeit für die Gemeinde zur Verfügung stehen. Parallel dazu wird Pröpstin Lübbers sie auf eine  50 %-Stelle für die Akademiearbeit in der Kirchenregion berufen, so dass auch dieser Bereich wieder hauptamtlich besetzt ist. Damit geht eine Übergangszeit zu Ende, die sowohl vielen Hauptamtlichen als auch vielen Ehrenamtlichen großes Engagement abverlangt hat. Dafür sei hier allen ganz  herzlich gedankt. Pastorin Dittkrist wird voraussichtlich zum 1. Mai ihre Stelle in Poppenbüttel antreten. Sie wird auf Seite 7 allen Lesern und Leserinnen vorgestellt.

2. Jugendarbeit: Für die Jugendarbeit stand bisher eine 50 %-Stelle zur Verfügung. Dies hat der  Arbeit unserer Jugenddiakonin Clara Schmuck enge Grenzen gesetzt. Der KGR hat nun diese Stelle  zu einer Vollzeitstelle für Diakonie und soziale Arbeit aufgewertet. Unser Ziel ist es, sie im April oder  Mai mit Clara Schmuck zu besetzen. Dadurch wollen wir die bisherige Jugendarbeit nicht nur  kontinuierlich fortsetzen, sondern auch intensivieren und wenn möglich sogar ausweiten. Wir freuen uns sehr, dass so eine gute tragfähige Basis für die Jugendarbeit geschaffen wurde.

3. Diakoniehaus: Noch weiter in die Zukunft weist der dritte Beschluss. Lange hatte der KGR nach einer Möglichkeit gesucht, sein Stiftungsvermögen – u. a. für Pensionsverpflichtungen – angesichts  der gegenwärtigen Niedrigzinsphase mit größerem sozialen Nutzen anzulegen, ohne das  Anlagerisiko zu erhöhen. Das war eine komplizierte und schwierige Suche. Die Lösung ist jetzt beschlossen worden: Die Gemeinde wird ein Haus mit Sozialbindung (Diakoniehaus) bauen. Es soll  Raum geben für soziale Einrichtungen und Aufgaben, u. a. für die Unterbringung und Unterstützung  in verschiedener Weise belasteter Mütter, die so ihre Kinder in einer guten und gesicherten  Umgebung aufwachsen lassen können. Dieses Bauvorhaben am Poppenbütteler Weg und die damit  verbundene Umgestaltung des Gemeindezentrums Philemon-Kirche werden viel Geduld, gegenseitige Rücksichtnahme und vielleicht auch die eine oder andere zeitlich befristete  Einschränkung mit sich bringen. Alle Betroffenen bitten wir daher schon jetzt um Geduld und die  Bereitschaft, gemeinsam das Neue entstehen zu lassen. Zu näherer Information über die  diakonische Idee, die Ziele, den Bau und die Entwicklung dieses hoch ambitionierten  Zukunftsprojekts lädt die Kirchengemeinde zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Freitag, dem 10. Mai, um 18 Uhr in die Philemon-Kirche ein.

Pastor Stephan Uter (für den KGR)

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