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10 Jahre KIRCHENFENSTER 10 Jahre Zeitung für die ganze Gemeinde

"Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Poppenbüttel beabsichtigt, ab dem 1. Dezember 2009 einen neuen Gemeindebrief herauszubringen. In ihm möchten sich ihre drei zugehörigen Standorte - die Markt, die Philemon- und die Simon-Petrus-Kirche - in einem modernen und attraktiven Erscheinungsbild präsentieren und sich so stärker im Stadtteil wahrnehmbar machen.

 

Mit dieser Absichtserklärung wurden im August vor 10 Jahren Vertreter aus Presse und Öffentlichkeit eingeladen, um eine wichtige Zäsur in der Öffentlichkeitsarbeit der Kirchengemeinde Poppenbüttel  bekanntzumachen: Die drei Kirchenstandorte sollten fortan nicht mehr jeder für sich  Öffentlichkeitsinformationen publizieren, sondern in einem starken und attraktiven Auftritt als eine  Gemeinde erkenn- und erlebbar werden. Eine Botschaft, die der damalige Kirchenvorstand damit  sowohl nach außen, als auch nach innen transportieren wollte, denn die „Kleinstaaterei“ der drei  Standorte hatte damals auch innen noch viele Anhänger.  Entsprechend gab es auch Widerstände, die  es zu überwinden galt: Allein im damaligen Kirchenvorstand dauerten Beratungen um das Ob und  die des gemeinsamen Presseorgans weit über zwei Jahre: „Der Öffentlichkeitsausschuss wird ein Team zur Entwicklung eines gemeinsamen Gemeindebriefes zusammenrufen.“ Dieser Satz wurde im  April 2007 nach monatelanger Diskussion im Protokoll des damaligen Kirchenvorstands festgehalten. Ein schwerwiegender Kritikpunkt war etwa der Einsatz von Werbung zur Finanzierung des   Gemeindebriefes. Dies wurde als öffentlich wahrnehmbare Ökonomisierung der Kirche empfunden.    Dieser berechtigten Anfrage wurde durch eine kluge Auswahl und Platzierung sowie einen  angemessen geringen Umfang der Werbetexte entsprochen. 

Inzwischen wissen viele Leserinnen und Leser die hohe Qualität des ebenso informativen wie ansprechenden "KIRCHENFENSTERS" sehr zu schätzen. Die vielköpfige, in allem ehrenamtliche Redaktion ermöglicht dies in aller Stille und sehr verlässlich durch eine ausgesprochen sorgfältige, inhaltlich orientierte Arbeit mit hohem ästhetischen Niveau. Parallel dazu sorgt das Anzeigenteam für die notwendige Finanzierung der Druckkosten. Dafür möchte ich an dieser Stelle beiden Teams im Namen des Pastorenteams, des Kirchengemeinderates und der ganzen Gemeinde ausdrücklich danken. Danken möchte ich auch den vielen Austrägerinnen und Austrägern, die klaglos den 16-seitigen statt früher 4-seitigen Gemeindebrief verteilen.

Pastor Stephan Uter

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