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Mit den Pfadfindern unterwegs

Artikel aus dem Gemeindebrief

Kothe am AbgrundKothe am Abgrund mit tollem Ausblick

Pünktlich zum Beginn der Fahrtensaison kommt die Sonne raus! Auch wenn die Temperaturen nachts noch auf die Minusgrade herunterfallen – uns Pfadfinder kann nun nichts mehr zuhause halten. Mit gepacktem Wanderrucksack, kurzer Hose und grauem Hemd machen wir uns auf den Weg in die Natur. Lieder begleiten den Weg, abends erwärmt das Feuer unsere müden Glieder und glücklichen Herzen. Beim Morgentau hören wir die Andacht von froko und roma, und beim Frühstück im Sitzkreis auf Isomatten im Wald lachen wir, dass es bis zum nächsten Bauernhof schallt!
Wir, das sind fregol, hippokrates, roma, froko, nawo, papi und unser Sippenführer spinne – die Sippe Luchs.
Eine bunte Rasselbande bestehend aus zwei Mädchen und fünf Jungs zwischen 12 und 14 Jahren, außer spinne, der ist 18, die seit Oktober 2008 im Jugendkeller der Philemon-Kirche haust. Wenn ich sage: „Ich bin Pfadfinder!”, wird mir häufig die Frage gestellt: Warum habt ihr denn so komische Namen? Manchmal folgt dann noch die Frage: Und warum sind die alle falsch geschrieben?
Unsere Namen sind Teil unserer Kultur, die ihre Wurzeln teilweise in der scoutistischen Jugendbewegung des anfänglichen 20. Jahrhunderts in England hat – ins Leben gerufen durch Sir Robert Baden-Powell – teilweise in der bündischen Jugendbewegung und in der Wandervogelbewegung des 19. und 20. Jahrhunderts. Während in anderen Stämmen und Bünden die Kultur der nicht so stark ausgeprägt oder gar nicht vorhanden ist, bekommt bei uns jeder Sippling früher oder später seinen Namen, der so stark in die Gemeinschaft integriert wird, dass man von vielen schon gar nicht mehr weiß, wie sie überhaupt mit bürgerlichem Namen heißen. Das Besondere an diesen Namen wird von den meisten gekonnt ignoriert und verbessert: Pfadfindernamen werden klein geschrieben!

BergwanderungAuf Schusters Rappen bis in die Wolken

Unsere Sippe gehört zum Stamm Gustav Adolf, der neben der Philemon-Kirche in der Ansgar-Gemeinde in Langenhorn, in der Luther-Gemeinde in Wellingsbüttel und in der Cantate-Gemeinde in Duvenstedt ansässig ist. In all diesen Gemeinden helfen wir bei Gemeindefesten oder Gottesdiensten, werden unterstützt und sind ein fester Bestandteil der Gemeinden.
Daher gehört unser Stamm neben dem Stamm Fridtjof Nansen aus Klein Borstel auch zu den CGP, den Christlichen Gemeindepfadfindern. Neben der Fahrten- und Liederkultur ist das Christentum ein fester Bestandteil unseres Lebens und unserer Arbeit. Vor dem Essen wird gebetet, es gibt Andachten und auf den großen Stammeslagern auch manchmal Gottesdienste.
Dies war nur ein kleiner Einblick in unsere Pfadfinderei. Wenn ihr mehr erfahren wollt, dies ist unsere Homepage: www.stammgustavadolf.de

spinne

 

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